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Wir im Kreis Ahrweiler http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de Nachrichten, Berichte und Hintergründe vom Rhein, von der Ahr und aus der Eifel Tue, 05 Jan 2016 08:10:34 +0000 http://wordpress.org/?v=2.6.3 en 2016: Zahlreiche runde Geburtstage stehen an http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2016/01/05/2016-zahlreiche-runde-geburtstage-stehen-an/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2016/01/05/2016-zahlreiche-runde-geburtstage-stehen-an/#comments Tue, 05 Jan 2016 08:10:34 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=820 Eine ganze Reihe von Persönlichkeiten, die sich im Kreis Ahrweiler einen Namen gemacht haben, kann im neuen Jahr 65. Geburtstag feiern. Dazu zählen etwa Hermann-Josef Romes (* 24. März), ehemaliger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Karl-Heinz Sundheimer (* 31. März), langjähriger Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, und Hubert Pauly, der 2015 von den Ahrwinzern zum zweiten Mal zum Weinbaupräsident gewählt wurde.

Ihren 70. Geburtstag können im neuen Jahr feiern: Werner Rössel (* 14. August) aus Ahrweiler, Domprobst in Trier, Erdmute Wittmann, die von 1984 bis 2006 als evangelische Pfarrerin in Remagen und Sinzig arbeitete, und der in Nierendorf lebende Metallbildhauer Friedhelm Pankowski.

75 Jahre alt wird die Unternehmerin Hannelore Spitzlei (* 14. Juli). Das Seniorenzentrum „Maranatha“ in Bad Bodendorf, das sie im Jahr 1974 eröffnete, ist inzwischen zweitgrößter Arbeitgeber in der Stadt Sinzig. Dem 1941er-Jahrgang entstammen außerdem der im August 2011 ausgeschiedene langjährige Sinziger Pfarrer Gerhard Hensel (* 3. Oktober) und Hans-Georg Klein aus Ahrweiler. Der ehemalige Leiter der Aloisius-Grundschule Ahrweiler ist einer der produktivsten Heimatforscher im Kreis Ahrweiler; im November 2015 veröffentlichte er den achten Band seiner „Quellen zur Geschichte der Stadt Ahrweiler“.

Ihrem 80. Geburtstag sehen zwei Künstler entgegen, die sich weit über die Kreisgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf erworben haben: der Krimi-Autor Michael Preute alias Jacques Berndorf (* 22. Oktober) und der Meisterchor-Macher Werner Lohner. Ein weiteres “Kind” des Geburtsjahrgangs 1936 war der 1997 verstorbene Johannes Wasmuth, ohne den es heute wahrscheinlich das historische Bahnhofsgebäude in Rolandseck und wohl auch das Arp-Museum nicht gäbe.

85 Jahre alt werden der „Erfinder des ganzjährigen Karnevals“, Walter Fabritius (* 10. März) aus Bad Breisig, Herbert Rütten (* 3. April), ehemaliger Kurdirektor von Bad Neuenahr, und der Stiftungsgründer Kurt Pauli (* 11. September) aus Rolandseck.
Erinnert werden soll an zwei weitere, allerdings nicht mehr lebende Mitglieder des Geburtsjahrgangs 1931: an den 2006 verstorbenen Herzchirurgen Prof. Dr. Bernhard Kreutzberg (* 9. Juni) aus Ahrweiler, der zahlreiche Ehrenämter im Bereich Brauchtumspflege, Heimatgeschichte und Kunst innehatte, und an den 2004 verstorbenen Adenauer Künstler Bernhard Müller-Feyen, der mit seinen Zeichnungen und Skulpturen internationale Bekanntheit erlangte.

Zum 90. Mal jähren sich im neuen Jahr die Geburtstage des Musikers, Schmetterlingssammlers, Diplomaten und Bundesverdienstkreuzträgers Karl-Heinz Nikodemus (* 10. Februar) aus Oedingen, der gegen Kriegsende Insasse des Gefangenenlagers „Goldene Meile“ war, des am Karnevalssonntag 1926 geborenen und im Februar 2003 verstorbenen Remagener Originals Max Schmickler und von Werner Lücke (* 30. Oktober), der sich bis ins hohe Alter als guter Geist um das Sinziger Schloss kümmerte und der in jungen Jahren zu den besten Fußballern gehörte, die im AW-Kreis je auf Punktejagd gingen.

Zum 95. Mal jähren sich die Geburtstage des Unternehmensgründers Robert Wolff (* 28. Januar) aus Weibern, des vor zehn Jahren verstorbenen Karl Schmitz aus Oberwinter, der die SPD nach dem Krieg in seinem Heimatort und im Kreis Ahrweiler maßgeblich mit aufbaute und über Jahrzehnte wesentlich prägte, Heinz Korbach (* 8. Dezember), ehemaliger Landrat des Kreises Ahrweiler, später Regierungspräsident des Regierungsbezirks Koblenz, der Eifel-Maler Kurt Gratzel und der hochdekorierte Kommunalpolitiker und Heimatforscher Anton Schick aus Königsfeld.

Am 24. Oktober 2016 jährt sich der Geburtstag des aus Ahrweiler stammenden Landschafts- und Tiermalers Carl Weisgerber zum 125. Mal. Der aus Antweiler stammende Journalist und Polarforscher Theodor Lerner (* 10. April) wurde vor 150 Jahren geboren - ebenso wie die Gründerin und erste Äbissin des Klarissenklosters Bad Neuenahr, Maria Veronika Adams.

Der Geburtstag des Arztes, Politikers und Dichters Wolfgang Müller (* 15. März), nach dem in Bad Neuenahr eine Straße benannt wurde, jährt sich ebenso zum 200. Mal wie der Geburtstag des Architekten Hermann Nebel (* 31. Juli), dem die katholischen Gläubigen in Niederlützingen, Waldorf, Wassenach und Westum ihre Gotteshäuser verdanken.

Zu negativer Bekanntheit brachte es der aus Ahrweiler stammende Priester Peter Joseph Schäffer (* 25. Juli), dessen Geburtstag sich am 25. Juli 2016 zum 250. Mal jährt und der im Jahr 1803 wegen eines Doppelmordes hingerichtet wurde.

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Vereine und Einrichtungen haben Grund zum Feiern http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2015/12/31/vereine-und-einrichtungen-haben-grund-zum-feiern/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2015/12/31/vereine-und-einrichtungen-haben-grund-zum-feiern/#comments Thu, 31 Dec 2015 11:46:22 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=814 Der Untergang der französischen Armee in Russland 1812/13 ließ Napoleons Stern sinken; seine Herrschaft, die sich auch über linksrheinische Gebiete erstreckte, zerbrach. Im Zuge der territorialen und politischen Neuordnung Mitteleuropas, die darauf folgte, kamen die Rheinlande auf dem Wiener Kongress 1814/15 zu Preußen. Die Geburtsstunde des Kreises Ahrweiler und des früheren Kreises Adenau als Teilen der preußischen Rheinlande schlug dann im Jahr darauf, am 14. Mai 1816. Franz Heinrich von Gruben, Miteigentümer von Schloss Gelsdorf, wurde erster Landrat des AW-Kreises. Zuvor war er Bürgermeister von Gelsdorf und Kreiskommissar des 1932 aufgelösten Kreises Adenau.

Guten Grund zum Feiern hat im neuen Jahr aber auch die Volksbank RheinAhrEifel eG als Zusammenschluss von 59 einst selbständigen Volksbanken. Die älteste von ihnen, der ehemalige Spar - und Darlehenskassenverein für die Bürgermeisterei Antweiler, wurde vor 150 Jahren gegründet. Auch in Antweiler hatte man damals von den Ideen Friedrich Wilhelm Raiffeisens zur genossenschaftlichen Selbsthilfe gehört. So kam es, dass 45 Männer und eine Frau dort am 16. Dezember 1866 den ersten Darlehenskassenverein im heutigen Kreis Ahrweiler gründeten. Älter ist, eifelweit gesehen, lediglich der Bitburger Bankverein.

Genau 50 Jahre später, im Jahr 1916, wurde ein Antweiler ein weiterer Verein gegründet: der Junggesellenverein Antweiler e.V., der in diesem Jahr sein Hundertjähriges feiern kann. Ihr 75-jähriges Bestehen kann die Are-Künstlergilde e.V. Bad Neuenahr-Ahrweiler feiern, die im Kriegsjahr 1941 im einstigen Weinhaus „Ratskeller“ in Ahrweiler gegründet wurde.

Darüber hinaus steht ein halbes Dutzend 50-jährige Jubiläen an: Die Stadt Sinzig ist seit Juni 1966 mit der französischen Gemeinde Hettange-Grande partnerschaftlich verbunden. Im gleichen Jahr wird in der Barbarossastadt der Pistolen-Club Sinzig e.V. gegründet. Am 31. Juli 1966 wird die Katholische Kindestagesstätte “St. Barbara” in Weibern feierlich eröffnet - als Gemeinschaftswerk der Zivilgemeinde und der Katholischen Pfarrgemeinde. Am Tag darauf ziehen die Kinder unter der Leitung von Schwester Juvenalis ein.

In Bad Neuenahr wird im gleichen Jahr die Evangelische Kindertagesstätte “Arche Noah” eröffnet. Und im Gasthaus “Geschwister Schmitz” auf der Lützinger Höhe schließen sich am 3. Dezember 1966 Närrinnen und Narren zur Karnevalsgesellschaft “Blau-Weiß” Niederlützingen zusammen. In Remagen schließlich rief Sigrid Hoffmann die Evangelische Öffentliche Bücherei ins Leben, die sie selbst sechs Jahre lang, bis 1972, führt und die heute zu den aktivsten Büchereien im AW-Kreis gehört.

25-jähriges Bestehen kann im Jahr 2016 der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer für den Landkreis Ahrweiler feiern; er wurde im Jahr 1991 von den SKFM-Ortsvereinen Adenau, Ahrweiler und Remagen gegründet. Im September 2016 hat der als dreigruppige Einrichtung eröffnete Städtische Kindergarten Unkelbach Silberjubiläum, im Monat darauf der Tennis-Club Brohl-Lützing 1991. An Weihnachten des Jahres 1991 wurden in Bad Breisig die Römer-Thermen eröffnet - zunächst der Badebereich, im Juni 1992 dann auch die Sauna-Landschaft.

Zehnjähriges Bestehen kann die Leitstelle Demenz im Kreis Ahrweiler der Caritas feiern, die am 1. Februar 2006 in der Caritas-Geschäftsstelle in Ahrweiler eröffnet wurde. Am Tag darauf ist das Ärztenetz Rhein-Ahr e.V. gegründet worden. Und eine Woche später, am 9. Februar, wurde das Haus der Kultur in Burgbrohl eröffnet. Einige Unternehmer aus der Grafschaft - Oliver Piske, Norbert Köp, Axel Müller, Franz-Josef Floßdorf, Achim Kleser und der Kommunikationswirt und Werbetechniker Jörg Gaeb - bereiteten ab Februar 2006 die Gründung des Teams Grafschaft e.V. vor, dessen Gründungsversammlung dann im Juni 2006 in Lantershofen stattfand.

Im Juli 2006 wurde die DFB-Eliteschule des Fußballs für Mädchen und Frauen am Calvarienberg Ahrweiler gegründet, die neun Jahre später, nach dem Niedergang des Frauenfußballs in Bad Neuenahr, allerdings wieder geschlossen wurde. Immerhin hieß es bei der Schließung, eine Neuauflage des Talentzentrums sei nicht auszuschließen, sollte es dem SC 13 Bad Neuenahr gelingen, sportlich an Erfolge des liquidierten SC 07 anzuknüpfen. Zum Teenager wird im neuen Jahr auch der Verein Musikschule im Kreis Ahrweiler. Nachdem der Kreistag Ahrweiler beschlossen hatte, die kreiseigene Musikschule zum 30. Juni 2006 zu schließen, nahm dieser Verein als Zusammenschluss selbstständiger Musiklehrer nach den Sommerferien des Jahres 2006 seine Arbeit auf.

Der im Jahr zuvor gegründete Verein Ahrtrüffel e.V. legt im Herbst 2006 in ehemaligen Rebenhängen in Bad Bodendorf einen Trüffelhain an. Grund zum Feiern gab es dort bereits im Herbst 2015, als dort die ersten Trüffeln geerntet werden konnten. Zehnjähriges kann auch die Ahrweiler Tafel feiern, die 2006 damit begann, in Geschäften der Region Lebensmittelspenden zu sammeln und sie an Bedürftige weiter zu geben. Und auf Initiative von Horst Felten schließlich wurde im Dezember 2006 auf dem Platz an der Linde in Bad Neuenahr erstmals eine Krippe aufgestellt - nicht mit Figuren, sondern mit lebenden Menschen sowie mit echten Schafen, Ponys und einem Kälbchen. (asi)

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Stadtwiki-Gesellschaft tagte in Ahrweiler http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2012/09/03/stadtwiki-gesellschaft-tagte-in-ahrweiler/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2012/09/03/stadtwiki-gesellschaft-tagte-in-ahrweiler/#comments Mon, 03 Sep 2012 08:05:40 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=812 Stadt- und Regionalwikis zählen, wie Twitter, Facebook und Wikipedia, zu den neuen Sozialen Medien im Internet. Obwohl es in Deutschland inzwischen rund 60 dieser freien regionalen Wissensdatenbanken gibt, ist die Aufmerksamkeit, die sie in der Öffentlichkeit genießen, bislang vergleichsweise gering. Das AW-Wiki, das Regionalwiki für den Kreis Ahrweiler, wird in diesen Tagen fünf Jahre alt. Als erster Artikel dieser regionalen Wissensdatenbank wurde am 2. September 2007 ein Beitrag über den Hospiz-Verein Rhein-Ahr angelegt. Er ist inzwischen mehr als 5000 Mal aufgerufen worden. Die AW-Wiki-Freunde richteten jetzt anlässlich des Jubiläums– zusammen mit der deutschen Stadtwiki-Gesellschaft zur Förderung regionalen Freien Wissens - an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Ahrweiler die Stadtwiki-Tage 2012 aus.

Drei Tage lang tauschten Vertreter von Stadt- und Regionalwikis aus ganz Deutschland dort Erfahrungen und Best Practices aus, und sie beschäftigten sich mit zukunftsweisenden Trends. Friedel Völker, Vorsitzender der Stadtwiki-Gesellschaft, hielt es für an der Zeit, dass die Stadt- und Regionalwikis endlich die ihnen gebührende Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren. Völker dankte den „Regionalwikingern“ von der Ahr dafür, dass sie die Veranstaltung ausrichteten. Vor zwei Jahren hatten sich Mitglieder der Stadtwiki-Gesellschaft und Wiki-Interessierte im Verlagshaus der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) in Kassel getroffen. Die HNA, die zu den Pionieren auf diesem Gebiet zählt, betreibt ein Regionalwiki für Nordhessen, Südniedersachsen und Nordthüringen.

In den Jahren mit ungerader Jahreszahl kommen die Regiowiki-Interessierten zu internationalen Treffen zusammen. Im Jahr 2011 trafen sie sich im französischen Brest, für das kommende Jahr ist ein Treffen bei der Cordobapedia in Spanien geplant, an dem auch AW-Wiki-Vertreter teilnehmen werden. Das nächste nationale Treffen wird 2014 von der Nürnberger Zeitung ausgerichtet, die das Franken-Wiki betreibt. Völkers besonderer Dank galt Werner Kathe aus Ahrweiler, der den Löwenanteil an den Vorbereitungen gestemmt hatte, sowie der Winzergenossenschaft Ahrweiler, die sich für den ausführlichen und gut bebilderten Beitrag über sie selbst im AW-Wiki mit einer Kellerführung und einer Weinprobe bedankte.

Zu den Hauptthemen des Treffens gehörte die Zusammenarbeit mit den Kommunalverwaltungen sowie mit regionalen Tageszeitungen und Wochenblättern. Anton Simons, Gründer des AW-Wikis, stellte das Regionalwiki für den AW-Kreis vor und gewährte Ausblicke auf die Zukunft dieses inzwischen fast 10.000 Artikel und 6500 Fotos umfassenden regionalen Wissensarchivs vor. Mehr als 11.000 Seiten würden Tag für Tag aus dem Wiki abgerufen sagte der in Bad Bodendorf wohnende Lokaljournalist. Für die nächsten Jahre sei geplant, Videos von heimischen Weinfesten und Karnevalsveranstaltungen sowie Glockengeläute heimischer Kirchen sowie beispielhafte Stücke aus dem Repertoire der Chöre und Orchester an Rhein und Ahr aufzuzeichnen und ins AW-Wiki einzubinden.

Der in Ahrweiler lebende Fotograf Axel Hausberg bot im Rahmen der Stadtwiki-Tage einen Workshop zum Thema „Architekturfotografie mit der Kleinbildkamera“ an. Und Roland Olbrich aus Bonn referierte über die Einbindung dynamischer Landkarten aus dem Open Street Map-Projekt in Regiowiki-Artikel. Der promovierte Mathematiker hat leistungsfähige Programmodule entwickelt, die demnächst aller Voraussicht nach auch im AW-Wiki getestet werden.

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Die Energiewende selber gestalten http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2012/04/18/die-energiewende-selber-gestalten/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2012/04/18/die-energiewende-selber-gestalten/#comments Wed, 18 Apr 2012 08:31:38 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=808 „Klimaschutz und Energiewende in Rheinland-Pfalz und im Kreis Ahrweiler – Ziele und Wege der rot-grünen Landesregierung“ – zu diesem Thema spricht Eveline Lemke, Ministerin für Wirtschaft und Energie in Rheinland-Pfalz, am kommenden Freitag, 20. April, ab 19 Uhr im Haus „St. Peter“ in Sinzig (Zehnthofstraße 11). Der Bürgerpakt für Klimaschutz „Miteinander anpacken“ und der Arbeitskreis „Eine Welt“ laden alle Interessierten zu dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.

Nach der Begrüßung durch Brigitte Karpstein (Arbeitskreis „Eine Welt“) spricht Andreas Nelles, Initiator der lokalen Klimaschutz-Initiative, zum Thema „Energiewende selber gestalten – Global denken, lokal handeln!“. Die Diplom-Biologin Renate Adams vom Netzwerk Umweltbildung Rhein-Mosel stellt anschließend das Projekt „Energieworkshop für Grundschulen“ vor, bevor sich Klaus Karpstein, Vorsitzender des Solarvereins „Goldene Meile“, dem Thema „Solarenergie – Die Sonne schickt keine Rechnung“ zuwendet und bevor der Diplom-Forstwirt Franz-Josef Louen dem Thema „Nutzung holzartiger Biomasse – Bestände, Möglichkeiten, Vor- und Nachteile“ spricht. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit den Referenten zu diskutieren. Gegen Ende der Veranstaltung ehrt Ministerin Lemke die Sieger eines Klimaquiz’.

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2011 war für das AW-Wiki ein Jahr der Rekorde http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2012/01/05/2011-war-fur-das-aw-wiki-ein-jahr-der-rekorde/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2012/01/05/2011-war-fur-das-aw-wiki-ein-jahr-der-rekorde/#comments Thu, 05 Jan 2012 13:20:40 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=798

Walter Müller, Vulkanparkführer aus Niederzissen, geht regelmäßig mit einem Kleinflugzeug in die Luft, um den Kreis Ahrweiler aus der Vogelperspektive abzulichten. Im vergangenen Jahr stellte er mehrere hundert Fotos aus seinem Archiv fürs AW-Wiki zur Verfügung. Foto: Manuela Thelen

2011 war für das AW-Wiki ein Rekordjahr: 4,3 Millionen Seiten wurden im Laufe des Jahres abgerufen, mehr als 11.000 pro Tag. Die Gesamtzahl der Zugriffe auf Seiten des im September 2007 gegründeten Regionalwikis für den Kreis Ahrweiler hat sich damit mehr als verdoppelt. Die Artikel-Gesamtzahl stieg um 1500 auf jetzt 8500. Mehr als 2000 neue Fotos und Grafiken wurden hochgeladen. Ihre Gesamtzahl beläuft sich jetzt auf knapp 6000.

Der große Bilderzuwachs im vergangenen Jahr sei im Wesentlichen ein Verdienst von Walter Müller, sagte Wiki-Gründer Anton Simons beim jüngsten Treffen der AW-Wiki-Freunde in der Bahnhofsgaststätte Bad Neuenahr. Der Niederzissener, Gästeführer im Vulkanpark Brohltal/Laacher See, verfüge über ein schier unerschöpfliches Reservoir an Luftaufnahmen sowie an Fotos von Baukultur und Natur aus dem gesamten AW-Kreis zwischen Ring und Rhein. Zu den am häufigsten abgerufenen Seiten im AW-Wiki gehören der Beitrag über den Modezar Alfredo Pauly, die insgesamt 23.500 mal aufgerufen wurde, die Seite über die Weinköniginnen von der Ahr (21.000 Aufrufe), über das Thermalfreibad Bad Bodendorf (19.000) und das Sozialkaufhaus LISA (18.200).

Die AW-Wiki-Freunde waren Co-Veranstalter eines Workshops zum Thema „Crisis Mapping“ an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Ahrweiler

Aufsteigerinnen des Jahres 2011 sind Mandy Großgarten (13.500 Seitenabrufe) aus Dernau, die Deutsche Weinkönigin 2010/2011, und die in Bad Bodendorf wohnende Grünen-Politikerin Eveline Lemke (10.300), die nach der Landtagswahl vom März zur Wirtschaftsministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz berufen wurde. Die steigenden Zugriffszahlen seien wohl auch darauf zurück zu führen, dass neben Landkarten-Ausschnitten und Hörstücken seit einigen Monaten auch Videos ins AW-Wiki eingebunden werden können, hieß es beim Wiki-Freunde-Treffen. Unter anderem wurden Videos vom Winzerfestzug Dernau, von den St.-Martins-Festen in Ahrweiler und Bad Neuenahr sowie von Mundart-Lesungen des Heimatvereins „Alt-Ahrweiler“ ins Wiki übernommen. Die meisten stammen von Michael Steinhauer (Ahr-TV.de), einem ambitionierten Hobbyfilmer aus Bad Neuenahr.

Die rasante Zunahme der Seitenzugriffe machte den Umzug des Wikis auf einen eigenen leistungsstarken Server nötig. Thorsten Lenzgen, Mitglied der AW-Wiki-Freunde, konnte den Ahrweiler Unternehmer Marc Ulrich („Marketingflotte“) als Sponsor zu gewinnen. Mit seiner Hilfe gelang es, die gestiegenen Kosten für den Betrieb des AW-Wikis zu bestreiten. Im Rahmen ihrer monatlichen Treffen hörten die AW-Wiki-Freunde im vergangenen Jahr ein Referat von Martin Schmitz mit dem Titel „Die Gesetze des Viralen Marketings im Web“, waren Co-Veranstalter eines Workshops zum Thema „Crisis Mapping“ an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Ahrweiler, trafen sich zu einem Gespräch mit Kreisstadt-Bürgermeister Guido Orthen und stellten das AW-Wiki dem SeniorenNetzWerk Bad Neuenahr-Ahrweiler vor.

Werner Kathe aus Ahrweiler kümmerte sich im vergangenen Jahr um die Verbesserung der Landkarten im AW-Wiki. Und Hans Schmid aus Heppingen legte eine Vielzahl von Artikel zu Straßen in Bad Neuenahr-Ahrweiler an und füllte sie mit Inhalten.

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Energieministerin Lemke lobt Klima-Quiz aus http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/12/16/energieministerin-lemke-lobt-klima-quiz-aus/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/12/16/energieministerin-lemke-lobt-klima-quiz-aus/#comments Fri, 16 Dec 2011 16:44:16 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=791

Eveline Lemke, die in Bad Bodendorf wohnende Staatsministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz, zusammen mit Andreas Nelles, dem Initiator der lokalen Klimaschutz-Initiative "Bad Bodendorf packt's an".

BAD BODENDORF. „Bad Bodendorf packt’s an“ – das ist das Motto einer Klimaschutz-Initiative für den Badeort, zu der Andreas Nelles und Ortsvorsteher Alexander Albrecht im September aufgerufen haben. Mit einem Info-Flyer in der Dorffest-Ausgabe der Quartalszeitschrift „Dorfschelle“ fing alles an. Seitdem zieht die Initiative immer weitere Kreise. Bis Ende des Jahres ist eine Erweiterung auf die Pfarreiengemeinschaft Sinzig (mit Franken, Westum und Löhndorf) geplant. Unterstützung erhält das Projekt inzwischen auch vom örtlichen Gewerbeverein, von der Sinziger Buchhandlung „Lesezeit“ und - neuerdings - von der rheinland-pfälzischen Ministerin für Wirtschaft, Energie und Klimaschutz, Eveline Lemke.

„Global denken, lokal handeln – das ist genau die richtige Strategie, um etwas für unser Klima zu tun“, lobt die in Bad Bodendorf wohnende Ministerin. Deshalb wünscht sie sich, „dass das Bad Bodendorfer Beispiel in den umliegenden Dörfern und Städte Schule macht.“ Um für den „Bürgerpakt für Klimaschutz“ im Badeort zu werben, lobt sie jetzt sogar ein Quiz aus. Preisfrage dabei: „Welche Verpflichtungen aus der Klimaspar-Selbsterklärung von ‚Bad Bodendorf packt´s an!’ kann die Ministerin selbst nicht erfüllen?“

Aus den richtigen Einsendungen werden Gewinner gezogen. Bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am Abend des Freitag, 2. März, im Sinziger Pfarrheim überreichen die Ministerin Lemke und Initiator Nelles die Preise an die Gewinner. Die Aktiengesellschaft Bad Neuenahr stellt dazu drei mal zwei Tageskarten für das Ahr Resort zur Verfügung. Als Preise winken außerdem Einkaufsgutscheine sowie Energiesparhilfen. Die Antwort sollte auf einen Papierbogen notiert und – deutlich lesbar mit Name und Anschrift des Absenders versehen - bei den bekannten Abgabestellen abgegeben werden. Außerdem kann sie per E-Mail an Andreas Nelles (E-Mail bb.packts.an@web.de) geschickt werden. Einsendeschluss ist Freitag, 27. Januar 2012.

Die Selbsterklärung liegt in Bad Bodendorf aus und kann abgegeben werden: im Ahrtal-Café, bei Elektro Schmitz und Radio Hoffmann. „Jeder einzelne von uns kann ganz konkret dazu beitragen, den Klimawandel aufzuhalten“, meint Andreas Nelles, der Initiator des Bürgerpakts. Jeder könne beispielsweise den normalen Duschkopf gegen ein Wasserspar-Modell auszutauschen, seine Wäsche natürlich statt elektrisch trocknen, auf Ökostrom umsteigen und das Licht beim Verlassen eines Raumes ausschalten, meint der 24-Jährige, der derzeit kurz vor Abschluss seines Studiums der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik an der Fachhochschule Münster steckt.

Bad Bodendorf schneide bei der Energiebilanz im Vergleich zu anderen Orten derzeit noch ziemlich schlecht ab, so Nelles: Erst ein Prozent der im Ort verbrauchten elektrischen Energie werde im Badeort regenerativ erzeugt. Der Bundesdurchschnitt lag in der ersten Hälfte des Jahres 2011 bei knapp über 20 Prozent. Diverse Gemeinden in Deutschland erzeugen inzwischen schon mehr erneuerbaren Strom als sie selber verbrauchen.

Grundidee seiner Aktion ist deshalb: Möglichst viele Bad Bodendorfer verpflichten sich per Selbsterklärung, durch einfache Maßnahmen in ihrem persönlichen Alltag, zum Klimaschutz beizutragen. Außerdem bemühen sie sich darum, eine weitere Person aus ihrem Freundeskreis für die Teilnahme an dem Projekt zu gewinnen und damit einen Schneeball-Effekt auszulösen. Andreas Nelles denkt inzwischen bereits über die Gründung einer lokalen Bürgerinitiative für Klimaschutz nach.

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OSM-Kurs kartierte die Trümmerstraße des AKNZ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/06/05/kursteilnehmer-kartierten-die-trummerstrase-des-aknz/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/06/05/kursteilnehmer-kartierten-die-trummerstrase-des-aknz/#comments Sun, 05 Jun 2011 11:41:12 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=780

Am Nachmittag erfassten die Seminarteilnehmer die Geodaten der Trümmerstraße auf dem AKNZ-Gelände und luden sie auf den in London stehenden OSM-Server hoch.

Um Crisis Mapping, also das Erfassen von Geodaten nach Katastrophen und das Kartieren von beschädigter und intakter Infrastruktur, von zusammengestürzten Gebäuden und Flüchtlingscamps in Krisen- und Katastrophengebieten, drehte sich ein Workshops, zu dem die AW-Wiki-Freunde und die OpenStreetMap-Gruppe Bonn jetzt in die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) nach Ahrweiler eingeladen hatten. Ziel des Workshops war es, Einblicke in das Crisis Mapping und in das globale OpenStreetMap-Projekt (OSM) zu ermöglichen. OSM ist die Abkürzung für ein 2004 von einem englischen Studenten gegründetes globales kollaboratives Projekt, bei dem es darum geht, freie Geodaten und eine freie Karte der Welt zu erschaffen. Weltweit 400.000 Aktive beteiligen sich derzeit am Aufbau dieser einzigartigen Basis an Geodaten.

„Spätestens nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti ist deutlich geworden, dass OpenStreetMap bei der Bereitstellung aktuellen und detaillierten Kartenmaterials ein wichtiger Partner für internationale Hilfsorganisationen sein und einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Rettungskräfte vor Ort leisten kann“, stellte der in Ahrweiler wohnende Veranstaltungsinitiator Werner Kathe bei der Begrüßung der rund 20 Teilnehmer fest. Kathe wies auch darauf hin, dass kleine regionale Projekte wie das AW-Wiki von den OSM-Daten profitieren und andererseits Impulse für den weiteren Ausbau von OSM geben könnten.

Zu den Teilnehmern gehörte auch Hausherr Dieter Franke, der langjährige Leiter Lehre des AKNZ. Nach dem schweren Erdbeben am 12. Januar 2010 in Haiti und nach der Natur- und Atomkatastrophe am 11. März 2011 in Japan seien Katastrophenschutzorganisationen weltweit auf die Schnelligkeit Leistungsfähigkeit von OSM aufmerksam geworden. Deshalb freue er sich, mit der Veranstaltung in Ahrweiler nun auch selbst einen Einblick in dieses globale Geodaten-Projekt zu bekommen.

Dr. Michael Judex vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz machte in seinem Referat die Bedeutung von Geodaten für den Bevölkerungsschutz deutlich: „Erfolgreicher Katastrophenschutz beginnt mit guten und verlässlichen Geoinformationen“, sagte er. Nach Katastrophen sei es wichtig, neben Informationen, die – beispielsweise per Satellit – fernerkundet wurden, aktuelle Daten von vor Ort zu bekommen. Hier habe OSM in Haiti Maßstäbe gesetzt.

Pascal Neis, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Geoinformatik der Uni Heidelberg, erklärte, dass rund 700 OSM-Aktive nach dem Erdbeben von Haiti innerhalb weniger Tage eine aktuelle Karte erarbeitet hatten, die Aufschluss über die Standorte von Flüchtlingscamps, zerstörten Gebäude, Straßen und Brücken sowie über Hindernisse gab. Ein Notfall-Routenplaner, der mit diesem Kartenmaterial arbeitete, war in der Lage, Katastrophenhelfer sicher zu ihren Einsatzorten zu lotsen.

Stephan Bialonski, ein leidenschaftlicher Freizeit-Streetmapper aus Bonn, ergänzte in seinem Referat, dass immer mehr Behörden – unter anderem die Vereinten Nationen, die Weltbank und das UmweltbundesamtOSM-Geodaten für ihre Arbeit nutzen. Gründe dafür seien, dass die OSM-Daten für immer größere Bereiche der Welt detaillierter und aktueller seien als alle anderen verfügbaren Daten. Insbesondere in den Großstädten der Welt verfüge OSM inzwischen über ein Vielfaches der Daten, die kommerzielle Anbieter bereitstellen.

Am Nachmittag wurde das Gelernte in der Praxis vertieft und umgesetzt. Dabei erfassten die Seminarteilnehmer die Geodaten der Trümmerstraße auf dem AKNZ-Gelände und luden sie auf den in London stehenden OSM-Server hoch. Feuerwehrleute und andere Kastastrophenhelfer üben auf diesem Gelände vor allem das Orten und Bergen von Menschen nach Erdbeben, Tsunamis, Bränden, Terroranschlägen und aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen.

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Von den Gesetzen des viralen Marketings http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/05/25/von-den-gesetzen-des-viralen-marketings-2/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/05/25/von-den-gesetzen-des-viralen-marketings-2/#comments Wed, 25 May 2011 18:46:30 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=774

Martin Schmitz (Dritter von links) referierte vor AW-Wiki-Freunden und Gästen.

„Social Media-Marketing mit Google, Twitter, Facebook & Co.” – so lautete das Thema eines Besuchs der AW-Wiki-Freunde bei der „Marketingflotte“ von Marc Ulrich in Ahrweiler. Agentur-Mitarbeiter Martin Schmitz referierte. Immer und immer wieder überraschte der gelernte Hotelkaufmann die Gäste mit lustigen und provokanten Thesen zu Wesen, Wirkung und Zukunft der Communitys im Netz.

Die Bedeutung der angestammten sozialen Gruppen – Sippe, Dorf, Stadt und Region etwa – verliere durch das Internet an Bedeutung und werde von den Gruppen in den Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, XING und wer-kennt-wen.de überlagert. Für Medien und Marketing werde es immer wichtiger, aber auch immer einfacher, mit Hilfe des Internets die Intelligenz der Vielen zu nutzen. Für gewerbliche Unternehmen werde es aber auch immer wichtiger, die Gesetze des viralen Marketings zu beherrschen.

Das Empfehlungsmarketing im Internet sei auf dem besten Wege, das klassische Marketing an Bedeutung zu überbieten. Der rasante Aufstieg des mobilen Internets werde diesem Trend in den nächsten Jahren weiter Vorschub leisten. „Vom König über den Kaiser ist der Kunde inzwischen zum Diktator geworden“, formulierte Schmitz.

Allen Hobby-Facebook-Nutzern riet er: „Es geht nicht darum, viele, sondern die richtigen Freunde zu haben.“ Und es sei wichtig, sich nicht zu verzetteln.“ Allen, die sich geschäftlich in Sozialen Netzwerken tummeln möchten, riet er: Es gehe nicht darum, bloß dabei zu sein; wichtig sei vielmehr, zuerst eine passende Strategie für das Soziale Netz zu entwickeln.

Als verblüffendes Beispiel für den Erfolg, der sich dank Social Media mit wenig Aufwand erzielen lässt, nannte Martin Schmitz seine Kollegin Nadine Keck. Als „empathy25” hat sie es mit ihren Make-up-Tipps bei YouTube innerhalb kurzer Zeit auf 25.000 Abonnenten gebracht. Unter anderem berichtet sie als Web-Reporter von Galaveranstaltungen wie der Verleihung des deutschen Parfümpreises “Duftstars” und kommt dabei auch schon mal mit Promis wie Desiree Nick und Barbara Schöneberger ins Gespräch. Deshalb werde sie inzwischen sogar von großen Kosmetikherstellern umgarnt.

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Workshop bietet Einblicke ins Crisis Mapping http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/05/19/workshop-bietet-einblicke-ins-crisis-mapping/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/05/19/workshop-bietet-einblicke-ins-crisis-mapping/#comments Thu, 19 May 2011 21:44:36 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=764 Crisis Mapping, also das Erfassen von Geodaten und das Kartieren von beschädigter und intakter Infrastruktur, von zusammengestürzten Gebäuden und Flüchtlingscamps in Krisen- und Katastrophengebieten, ist das Thema eines Workshops, zu dem die OpenStreetMap-Gruppe Bonn und die AW-Wiki-Freunde alle Interessierten für Samstag, 28. Mai, in die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) nach Ahrweiler (Ramersbacher Straße 95) einladen. „Spätestens nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti ist deutlich geworden, dass OpenStreetMap bei der Bereitstellung aktuellen Kartenmaterials ein wichtiger Partner für internationale Hilfsorganisationen sein und einen wichtigen Beitrag zur Orientierung der Rettungskräfte vor Ort leisten kann“, so Veranstaltungsorganisator Werner Kathe.

Ziel des Workshops ist es, Interessierten einen Einblick in das Crisis Mapping zu ermöglichen. Die Veranstaltung soll ein Forum für den Austausch in lockerer, informeller Atmosphäre bieten. Die Veranstaltung dauert von 10 bis 16.30 Uhr. Nach einer Einführung in die Themen OpenStreetMap und Crisis Mapping am Vormittag wird das Gelernte in einem Praxisworkshop am Nachmittag vor Ort vertieft und umgesetzt. Dabei werden die der Trümmerstraße auf dem AKNZ-Gelände erfasst.

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Marketing mit Twitter, Facebook, Google & Co. http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/05/01/google-twitter-und-facebook-als-marketing-instrumente/ http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/2011/05/01/google-twitter-und-facebook-als-marketing-instrumente/#comments Sun, 01 May 2011 09:36:08 +0000 admin http://www.wir-im-kreis-ahrweiler.de/?p=755 Die AW-Wiki-Freunde sind am Mittwoch, 18. Mai, ab 18 Uhr bei der Firma marc ulrich | Die Marketingflotte in Ahrweiler zu Gast. Martin Schmitz, Mitarbeiter der Agentur, referiert dort zum Thema „Google, Twitter, Facebook & Co. – Social Media-Marketing“. Anschließend diskutieren Gastgeber und Gäste miteinander. Interessierte sind willkommen. Unverbindliche Anmeldung per E-Mail an antonsimons@googlemail.com erbeten.

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